Google Goggles: Wie die visuelle Suche auf einem Android Smartphone funktioniert

Mit dem Dienst “Goggles” (engl. Schutzbrille) ermöglicht Google künftig eine visuelle Suche für mobile Endgeräte. Damit können beispielsweise Sehenswürdigkeiten fotografiert und durch den Google-Dienst erkannt werden.

“Google Goggles” kann aber auch nach bestimmten Produkten suchen, die zuvor mit der Kamera eines Smartphones aufgenommen wurden. So erkennt Goggles eine Weinflasche durch ein Foto des Etiketts und löst eine Suche nach der Weinsorte aus. Oder man kann ein Buch-Cover mit dem Handy fotografieren und Goggles die Details suchen lassen. “Manchmal sagt ein Bild mehr als 1000 Worte”, sagte Shailesh Nalawadi, Produktmanager für Google Goggles am 7. Dezember 2009 auf dem “Search Event” im Computer History Museum in Mountain View.

Google Goggles gibt es vorerst nur für Android-Smartphones. Die Besitzer eines iPhone müssen sich – wie zuletzt immer bei wichtigen Innovationen von Google – in Geduld üben. Goggles gibt es kostenlos im Android Marketplace. Auf die Suche nach fotografierten Gesichtern will Google übrigens aus Datenschutzgründen vorerst verzichten.

An der Entwicklung von Google Goggles maßgeblich beteiligt ist ein deutscher Informatiker, Hartmut Neven. Seine Start-up-Firma Neven Vison wurde im Jahr 2006 von Google gekauft. Er tritt auch als Comic-Figur in dem Google-Film über Goggles (siehe ganz oben) auf.

In einem Beitrag von CNBC wird erzählt, wie die “Visual Search” von Neven uns seinem Team bei Google entworfen und getestet wurde.

3 Responses to “Google Goggles: Wie die visuelle Suche auf einem Android Smartphone funktioniert”

  1. joeran sagt:

    warum sagt mein android market mir zur suche nach “Google Goggles”, dass es keine Suchergebnisse gäbe?

  2. androidnet sagt:

    @joeran
    Auf unserem HTC Magic (Vodafone) wurde Goggles sofort angezeigt und konnte gleich installiert werden.

  3. joeran sagt:

    Hm, bei meinem Hero nicht. Hat jmd Android auf’s Hero gekriegt?

Leave a Reply