Android-Smartphones durch bösartige Anwendungen gefährdet

Derek Brown und Daniel Tije­rina, Sicher­heit­sex­perten des US-Unternehmens Tip­ping­Point, haben auf der RSA-Konferenz demon­stri­ert, wie leicht sich eine bösar­tige Anwen­dung auf Tausenden von Android-Smartphones brin­gen lässt: Die bei­den hat­ten mit Weath­er­Fist eine Anwen­dung pro­gram­miert, die vorder­gründig nichts anderes macht, als das Wet­ter am Aufen­thalt­sort anzuzeigen - allerd­ings auch in der Lage wäre, die Kon­trolle über das Smart­phone zu übernehmen.

In der Demo wurde auch gezeigt, wie anfäl­lig manip­ulierte iPhones sind, die mit einem “Jail­break” für Pro­gramme außer­halb des iTunes App Stores geöffnet wur­den. Der Apple Store bekam aber gute Noten. Der iTunes App­Store biete einen gewis­sen Schutz vor bösar­ti­gen Anwen­dun­gen. Hier gebe es rig­orose Checks des Source­codes auf mögliche Sicher­heit­sprob­leme durch Buffer Over­flows, Copyright-Verstöße sowie erlaubte Pro­tokolle und APIs. Angesichts solch tief­greifender Checks wür­den Brown zufolge bösar­tige Funk­tio­nen, die sich hin­ter einer ver­meintlich harm­losen App ver­stecken, sicher sofort auf­fallen. Updates wür­den nach den gle­ichen stren­gen Kri­te­rien getestet. Bei Google sei man weniger gründlich, sagten die Sicher­heit­sex­perten. Dort ver­lasse man sich offen­bar auf die Wach­samkeit der Community.

Details bei heise online — Der Smartphone-Bot, der mit dem App-Update kam.

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