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	<title>androidnet &#187; N1</title>
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		<title>Das Google-Handy Nexus One im ersten Praxistest</title>
		<link>http://www.androidnet.de/android/2010-01-06/das-google-handy-nexus-one-im-ersten-praxistest/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 02:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>androidnet</dc:creator>
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		<category><![CDATA[HTC]]></category>
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		<description><![CDATA[Einen Tag vor dem Start der Consumer Electronics Show in Las Vegas hat Google auf seinem Firmen-Campus das “Nexus One” vorgestellt, das erste Smartphone, dass direkt von Google online vermarktet wird. Die Teilnehmer der Veranstaltung, darunter der Analyst Michael Gartenberg, &#8230; <a href="http://www.androidnet.de/android/2010-01-06/das-google-handy-nexus-one-im-ersten-praxistest/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/71283223@N00/4250477006" title="View 'Nexus One' on Flickr.com"><img border="0" width="278" align="left" alt="Nexus One" src="http://farm3.static.flickr.com/2635/4250477006_19a049bc8e.jpg" height="500"/></a>Einen Tag vor dem Start der Consumer Electronics Show in Las Vegas hat Google auf seinem Firmen-Campus das “Nexus One” vorgestellt, das erste Smartphone, dass direkt von Google online vermarktet wird.</p>
<p>Die Teilnehmer der Veranstaltung, darunter der Analyst <a href="http://www.slashgear.com/nexus-one-takes-android-just-one-step-closer-to-the-masses-0567858/#entrycontent">Michael Gartenberg</a>, zeigen sich mit der Hardwareausstattung des von HTC in Taiwan produzierten Nexus One sehr zufrieden. In dem Gerät arbeitet ein flotter Snapdragon-Prozessor von Qualcomm mit einem Gigahertz Taktfrequenz. So viel Power gabe es vor zwei, drei Jahren nur in einem voll ausgebauten Laptop. Beindruckt hat das N1 die ersten Tester auch mit seinem AMOLED-Bildschirm.</p>
<p>Die Hardware-Spezifikationen im Überblick:</p>
<ul>
<li>Display: 3,7“ AMOLED 480x800 WVGA-Display</li>
<li>Tiefe: 11,5 mm; Gewicht: 130 g</li>
<li>Prozessor/Geschwindigkeit: Qualcomm Snapdragon™ 8250-Prozessor, mit Taktfrequenzen bis zu 1 GHz</li>
<li>Kamera: 5-Megapixel-Autofokus mit Blitz und Geo-Tagging</li>
<li>Interner Speicher: 512 MB Flash, 512 MB RAM</li>
<li>Speichererweiterung: 4-GB-SD-Karte (erweiterbar bis 32 GB)</li>
<li>Geräuschunterdrückung: Dynamische Geräuschunterdrückung von Audience Inc.</li>
<li>Anschlüsse: 3,5-mm-Stereokopfhörerbuchse mit vier Kontakten für kabelgebundene Lautstärkeregelung und Fernbedienung</li>
<li>Akku: auswechselbar, 1400 mAh</li>
<li>Personalisierte Lasergravur: bis zu 50 Zeichen auf der Rückseite des Telefons</li>
<li>Trackball: dreifarbige Benachrichtigungs-LED, informiert über neue E-Mails, Chats und SMS</li>
</ul>
<p>In dem Gerät steckt eine vier GB große Micro-SD-Speicherkarte, man kann aber auch eine bis zu 32 GB große Karte verwenden. Das Nexus One läuft mit der Version 2.1 von Android, die in weiten Teilen der Version 2.01 entspricht, die man vom Motorola Droid her kennt. Die Benutzeroberfläche wurde etwas aufgeräumt und erscheint nun etwas moderner als die Vorgänger-Versionen.</p>
<p>Das Nexus One wird zunächst im englischen Sprachraum (USA, Großbritannien, Singapur und Hongkong) vermarktet. In den USA kostet das N1 mit einem Zweijahresvertrag von T-Mobile 179 Dollar, ohne Vertrag 579 Dollar. Damit können sich auch Kunden des anderen GSM-Netzes in den USA — AT&amp;T — ein Nexus One zulegen. Allerdings unterstützt das AT&amp;T-Netz nicht das (auch in Europa benutzte) Frequenzspektrum für 3G (UMTS), so dass sich AT&amp;T-Kunden mit EDGE-Datenverbindungen zufrieden geben müssen. Für Europa hat sich bereits Vodafone als Vertriebspartner in Position gebracht. Das Nexus One wird aber auch hierzulande in einer vertragsfreien Varianten online via Google vertrieben werden.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/71283223@N00/4250476760" title="View 'Nexus One' on Flickr.com"><img border="0" width="271" align="left" alt="Nexus One" src="http://farm5.static.flickr.com/4059/4250476760_7082c06b56.jpg" height="500"/></a>Für den Marktstart in Deutschland, Österreich und in der Schweiz muss Google aber noch einige Hausaufgaben erledigen. So ist unklar, ob die Spracherkennungsfunktion der englischprachigen N1-Variante auch für die schweirige deutsche Sprache zur Verfügung stehen wird. Auch beim Google-Navigationssystem muss man abwarten, ob der Suchmaschinengigant dieses Feature auch außerhalb der USA bereitstellen kann. Hier spielen weniger Lokalisierungsfragen eine Rolle, sondern die Rechtesituation (Google hat die Karten von Google Maps nicht selbst hergestellt, sondern lizenziert).</p>
<p>Michael Gartenberg versetzt sich in seinem Beitrag in die Lage eines Motorola-Kunden, der erst vor wenigen Wochen das bisherige Android-Spitzenmodell Droid gekauft hat und nun auf das Nexus One neidisch sein könnte. Da Google für das N1 seinen eigenen Markennamen mit in die Waagschale wirft, sei HTC beim Zugriff auf einige innovative Android-Features bevorzugt worden. Das Trostpflaster für die deprimierten Droid-Käufer: Auch ihr Smartphone wird sich auf Android 2.1 upgraden lassen.</p>
<p>Mit der Vorstellung des Nexus One ist Android dem Ziel “Smartphone für die Massen” einen wichtigen Schritt näher gekommen. Google wird mit Wucht (in den Online-Medien) dafür sorgen, dass das N1 eine große Aufmerksamkeit genießen wird. Es bleiben aber auch noch Dinge zu tun</p>
<ol>
<li><strong>Anwendungen: </strong>Auch das N1 begrenzt den Speicherplatz für Apps auf 512 Megabyte. Das reicht für viele Widgets aus. Größere Spiele kann man damit nicht auf das Google-Handy bringen. Google muss in der Entwicklerszene auch noch für Android als Plattform werben und Google Checkout als Bezahlalternative zum Apple iTunes-Store pushen.</li>
<li><strong>Sicherheit: </strong>Das N1 hat im Gegensatz zu Blackberrys von RIM oder dem Apple iPhone keine Verschlüsselung für den internen Speicher und bietet auch keine Remote-Löschfunktion an. Für den Einsatz im Business-Umfeld ist dies aber notwendig.</li>
<li><strong>Exchange:</strong> Die Unterstützung der Exchange-Plattform von Microsoft ist beim N1 nur spärlich umgesetzt. Insbesondere beim Zugriff auf verschiedene Exchange-Kalender und lokal gespeicherte Kalender (Microsoft Outlook) gibt es noch Nachholbedarf. Die Grundlage dafür ist aber schon vorhanden: Schließlich hat Google ActiveSync von Microsoft lizenziert.</li>
<li><strong>PC-Sync:</strong> Google verzichtet bislang auf die Entwicklung einer Software, mit der man lokal vorhandene Daten und Inhalte mit dem Smartphone abgeglichen werden können. Dabei ist der Erfolg des iPhone von Apple in weiten Teilen auch ein Erfolg der iTunes-Software, mit der beispielsweise bequem am Computer Playlisten für den iPod oder das iPhone erstellt oder einmal gekaufte Anwendungen auf mehrere Mobilgeräte verteilt werden können. Dies wird durch die “Drag’n Drop”-Bestückung der Android-Phones nicht ansatzweise ersetzt. Auch bei dem Synchronisieren mit der “Cloud” kann Google von anderen lernen, beispielsweise von Palm. Dort bezeichnet das Backup in der “Wolke” nicht nur Kontakt-Informationen, sondern auch alle auf dem Palm Pre installierten Anwendungen. Sollte der Pre verloren gehen und durch ein neues Gerät ersetzt werden, spielt die “Cloud” in einem Rutsch alle zuvor installierten Apps auf das neue Smartphone und der Anwender kann ohne Riesen-Aufwand dort weiterarbeiten, wo er mit dem alten Gerät aufgehört hat.</li>
</ol>
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